Fallbeispiele

Ein Roboter lernt sehen…

Wie das geht…?

Eben mit Industrieeller Bildverarbeitung. Und es braucht nur:

  • PC
  • Grabber
  • Kamera
  • Software

Einsatzgebiete der Bildverarbeitung: z.B.: Produktionstechnik

  • Positions- und Lageerfassung
  • Teileerkennung
  • Funktionsüberwachung

z.B.: Qualitätssicherung

  • Montagekontrolle
  • Vermessung
  • Vollständigkeitskontrolle

Praxisbeispiel:

Marmeladen depalettierenEin Unternehmen der Automatisierungstechnik erhält den Auftrag, ein Logistikcenter zu optimieren. Die Aufgabe, Produkte von Paletten zu entladen und die Paletten wieder zu beladen, wird an ein Roboter-Systemhaus vergeben. Die Bildverarbeitung, die dem Roboter sagt, wo die Teile liegen und wo mögliche Kollisionspunkte sind, wird an ein Unternehmen der Bildverarbeitung weitervergeben. (z.B. an hengstmann solutions) Konkrete Aufgabenstellung: Depalettieren von Marmeladengläsern. Die klassische Lösung wäre: Manuelles oder automatisches Vorsortieren der Teile.


Bildbeispiel: Zu depalettierende Marmeladengläser


Nachteile:
Hohe Betriebskosten, lange Rüstzeiten, aufwendige Adaption an neue Produkte.

Und hier wird der Wunsch zum Vater des Gedankens: Der Roboter muss unterscheiden können, d.h. er muss SEHEN KÖNNEN! Kann er das, heisst das:

  • Schnelle Adaption an Produktänderungen sind möglich
  • Grosse Maßtoleranzen der Teile sind ebenso möglich,
  • wie, die direkte Entnahme von der Palette.

Die nötige Programmierung sähe wie folgt aus:

  • Start (Anforderung der Koordinaten durch den Roboter)
  • Bildaufnahme
  • Bildauswertung
  • Erkennung der Zielobjekte (Gläser)
  • Erkennung von Fremdkörpern
  • Berechnung der Produkt-Koordinaten
  • Berechnung von Kollisionskoordinaten
  • Rückgabe der Position oder einer Fehlermeldung

Klingt einfach, oder…??? Das verlangt jedoch schon eine entsprechende Projektsteuerung. Nämlich: Zunächst das Anforderungsprofil zu erstellen und auch Schnittstellen und Aufgabenverteilung mit den Partnern abzustimmen… Weitere Projektschritte wären: Das Konzept für die Erkennung der Gläser zu entwerfen und zu erproben und gleiches mit dem Konzept für die Kollisionswarnung zu tun. (Der arme Programmierer, aber derart debugging ist notwendig, wenn auch sehr zeitintensiv). Logische Fortsetzung des Projektes…:

  • Versuchssystem aufbauen und Funktionen testen
  • Abnahme durch die Projektpartner
  • Spezifikation des endgültigen Systems

Und das Ende vom Lied: Der Roboter KANN SEHEN. Er depalettiert alles richtig. Dank einer individuell programmierten Softwarelösung und einer hochwertigen Industriekamera…

Eine hengstmann solution eben…

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