Anstelle eines Bildes, welches die Helligkeit eines Objektes darstellt, erzeugen wir ein Bild, dass die Umrisse und die Höhe eines Gegenstandes anzeigt. Die Helligkeit oder Farbe eines Punktes im Bild entspricht seinem Abstand von dem 3D-Sensor, unabhängig von der Farbe und der Helligkeit des Objektes.
Mit dem Sensor erhält man je nach Art der Beleuchtung und Konfiguration des Sensors folgende Bilder:
Das 3D Profil eines Schlüssels:
Aus der Kombination dieser Bilder lassen sich Aussagen über den Prüfling berechnen, die sonst, wenn überhaupt, nur mit erheblichem Aufwand ermittelt werden konnten.
Bei dem 3D Bild ist der Grauwert abhängig vom Abstand des Prüflings zur Kamera.
Somit ist z.B. bei einer Montagekontrolle der höchste Teil eines Schraubenkopfes immer weiß, die Blechoberfläche grau und das Loch schwarz - auch wenn die Schraube aus schwarzem Material, das Blech metallisch blank und der Hintergrund des Lochs beleuchtete ist.
Einige Typische 3D Anwendungen bei denen die Leistungsfähigkeit des Sensors deutlich wird:
Hier als Beispiel die Kontrolle, ob bei dem Werkstück alle Stege und Bohrungen vorhanden sind:
Es ist lediglich der Prüfling sichtbar und die Helligkeitswerte entsprechen der Höhe des Objekts.
Für Prüfaufgaben an schwach transparenten Materialien bietet der 3D-Sensor neue Möglichkeiten.
Mit einer spezielle Beleuchtungstechnik blicken wir in den Prüfling und erhalten so Aussagen über oberflächennahe Strukturen in einem Werkstück oder über Inhalte von nicht durchsichtigen Verpackungen:
In der linken Graustufen-Aufnahme sieht man eine leichte Verformung an einer Position – ein möglicher Fehler.
Im rechten Bild des gleichen Blisters, aufgenommen mit dem 3D-Sensor mit spezieller Beleuchtung ist eindeutig zu sehen, dass 2 Tabletten fehlen:
Da die Rückseite eine Metallfolie ist, kann hier kein Durchlichtverfahren eingesetzt werden.
Dies sind nur einige von vielen Anwendungen, bei denen der Einsatz des 3D-Sensors die Möglichkeiten, die Flexibilität und die Zuverlässigkeit von Bildverarbeitungslösungen entscheidend verbessern wird.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - am einfachsten telefonisch unter 08024 4709980 oder über dieses
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Auch produktspezifische Schwankungen können automatisch ausgeglichen werden.
Bei herkömmlichen Systemen bedeutete die Anpassung an ein neues Produkt, oder die Portierung eines Produktes von einer Anlage auf eine andere in der Regel einige Tage Systemstillstand und ein Serviceeinsatz über diese Zeit. - Somit also einen nicht unerheblichen Kostenaufwand, der mit dem Einsatz des selbstständig konfigurierenden Bildverarbeitungssystems entfällt.
Durch die dynamische Anpassung an Produkt- und Umgebungsveränderungen entfallen die Serviceeinsätze zur Nachregelung der Bildverarbeitung.
Durch den Einsatz des selbstständigen Konfigurationsmoduls reduziert sich der Aufwand für die Anpassung der Bildverarbeitung an ein neues Produkt auf weniger als eine Stunde. Diese Zeit ist unabhängig von der Zahl und der Variation der Produktionsanlagen. - Selbst wenn die Anlagen mit Kameras unterschiedlicher Auflösung, oder unterschiedlichen Beleuchtungen bestückt sind, oder teilweise Schwarzweiß- und Farbkameras haben.
Bisher musste bei der Produktionsplanung berücksichtigt werden, auf welcher Linie die Bildverarbeitung für welches Produkt freigegeben ist. Mit dem Konfigurationsmodul läuft jedes Produkt auf jeder Anlage!
Da beim Einsatz dieses Moduls keine Kamerabilder zur Anwendungskonfiguration benötigt werden, kann die Inbetriebnahme der Bildverarbeitung für ein neues Produkt bereits vor der Verfügbarkeit der ersten Mustern geschehen. Beim Produktionsanlauf entstehen daher keine Verzögerungen durch die Anpassung der Bildverarbeitung.
Anwender sind u.a. Unternehmen mit:
Durch die selbstständige Konfiguration entfallt das übliche Einstellen der Bildverarbeitung anhand von Kamerabildern. Aus dem Datenblatt des jeweiligen Produktes werden die wesentlichen Details in eine Textdatei übertragen. Anhand dieser Daten konfiguriert sich das Bildverarbeitungssystem selbstständig.
Mit diesem Modul wird eine Anwendung unabhängig von der Hardwareumgebung parametriert.
Die Anpassung geschieht dynamisch, so dass nicht nur statische Unterschiede zwischen Systemen abgefangen werden, sondern selbst Beleuchtungsschwankungen wie zwischen Tag und Nacht oder Produktstreuungen kompensiert werden.
]]>Nach intensiver Erprobung und erfolgreicher Abnahme bei Installationen konnten wir die Produktfreigabe für die Kombination unserer Standardsoftware HS-AutoInspekt mit Iris, einer intelligenten Kamera, erteilen. - Somit kann eine Lösung auf einem Multiprozessorsystem, einem PC und jetzt sogar in einer intelligenten Kamera betrieben werden.
Mit HS-AutoInspekt und Iris erhalten Sie ein komplettes, leistungsfähiges und dennoch preiswertes Bildverarbeitungssystem, das kaum größer ist, als ein Wasserglas.
Es steht selbstverständlich sowohl in Schwarzweiß mit unterschiedlichen Auflösungen, als auch in Farbe zur Vefügung.
Im Gegensatz zu den bisher verfügbaren intelligenten Kameras mit spezieller Software läuft auf der Iris unser HS-AutoInspekt.
Ohne Kosten für aufwendige Softwareanpassung oder Systemintegration könne Sie unter HS-AutoInspekt die optimale Hardwareumgebung wählen, und haben jederzeit die Möglichkeit die Bildverarbeitung an Ihre, sich ändernden, Anforderungen anzupassen.
HS-AutoInspekt mit Iris bieten ein hervorragendes Preisleistungsverhältnis.
Sie wollen nicht riskieren, dass mit einer Steigerung der Leistungsanforderungen Ihre Investitionen verloren sind?
HS-AutoInspekt läuft auf unterschiedlichen Hardwareplattformen, daher ist Ihre Bildverarbeitung sofort nach dem Hardwaretausch wieder einsatzfähig, ohne Änderung der Software und ohne Anpassung der Anwendung.
Auf den langsamen Anlagen verwenden Sie für die Bildverarbeitung die Iris, für die mittleren Systeme einen PC mit diskreter Kamera und für die schnellen Anwendungen verwenden Sie eine Plattform mit mehreren speziellen Bildverarbeitungsprozessoren.
HS-Autoinspekt MT II ist eine Multitasking fähige Bildverarbeitungsplattform die folgende Vorteile gegenüber einem herkömmlichen System bietet:
Dies bedeutet für den Anwender: